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Willkommen beim Deutschen Werkbund NW

Der Deutsche Werkbund Nordrhein-Westfalen, kurz DWB NW, ist einer von neun Landesbünden. Diese bilden in der Bundesrepublik Deutschland den Gesamt Werkbund. Von den bundesweit etwa 2.000 Mitgliedern sind 265 im DWB NW organisiert.
Er ist überparteilich, unabhängig, finanziert sich im wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden und ist als gemeinnütziger Verein eingetragen und anerkannt.
Seine Aktivitäten umfassen Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Projekte sowie die vielen Arbeiten und Werke seiner Mitglieder.
Unter dem Motto "Einmischen und Mitgestalten" ist der Deutsche Werkbund NW in vielen Themenfeldern des gestalteten Lebensraum aktiv.
Zu seinen Mitgliedern zählen u.a. Personen aus der Stadt-/Raumplanung, der Landschafts- und Denkmalpflege, der Architektur, Fotografie, der Mediengestaltung, dem Design, Handwerk, der Wissenschaft und der Pädagogik. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählt die Werkbund Akademie. Veröffentlichungen werden im Rahmen der Schriftenreihe 'Einmischen und Mitgestalten' herausgegeben.

DWB NW

Der Deutsche Werkbund NRW führt in der Tradition seiner Gründer die Idee, Haltung und Philosophie fort. Bis zur Zerschlagung durch den Nationalsozialismus war der Deutsche Werkbund in der Zeit des Deutschen Reichs und der Weimarer Republik einheitlich organisiert.

Bedingt durch die Situation nach 1945 entwickelt sich der Gedanke des Werkbundes zunächst selbständig in einzelnen Bundesländern in Landesbünden weiter. Erst etwa zur Zeit seines 100jährigen Bestehens werden die Aktivitäten der Landesbünde wieder verstärkt im Gesamtwerkbund zusammengeführt.

Die Anforderungen an Qualität in Produkten, Häusern, Städten und weiteren Lebensbereichen werden heute von weit mehr und teils ganz neuen Herausforderungen geprägt: diesen stellen sich die Mitglieder des Deutschen Werkbundes.

Seine Gründer, Industrielle, Handwerker, Künstler und Gestalter erkennen 1907 die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen von Produktgestaltung: Design – Die gute Form – ist Grundlage für Lebensqualität. Das Bauhaus geht aus dieser Werkbund-Idee hervor.

International orientiert prägt der Werkbund Meinung zu Themen wie 'Kunst und Industrie', 'Die Form ohne Ornament', 'Die Wohnung unserer Zeit', 'Wohnung und Werkraum', 'Film und Foto' oder 'Die wachsende Wohnung'. Meilensteine der Architektur sind die Werkbundsiedlungen in Stuttgart, Wien, Breslau und Zürich. Sie machen Mies van der Rohe und Le Corbusier berühmt.

Der Werkbund versteht sich als aktuelles und interdisziplinäres Diskussionsforum zu allen Fragen der Gestaltung und zu einer ökologisch wie ökonomisch verantworteten Entwicklung unserer Lebenswelt. Seine Tätigkeit reicht vom Einzelgespräch in der Wohnberatung bis zu öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen. Seine Mitglieder sind Engagierte, die in der Gegenwart schon an der Zukunft arbeiten und in Möglichkeiten denken.

Mitgliedschaft im Deutschen Werkbund NW

Der Deutsche Werkbund NW arbeitet interdisziplinär.
Es kann jeder zum Mitglied berufen werden, der für eine hohe Qualität von Gestaltung in Architektur, Design, Handwerk und Kunst eintritt. Willkommen sind Angehörige gestaltender Berufe, Architekten, Stadt-, Landes- sowie Regionalplaner, Designer und Handwerker. Willkommen sind Kulturpolitiker, Publizisten im gestalterischen Bereich, Kunsthistoriker, Museumsfachleute, Kunstvermittler, aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger mit Interesse an gestalterischen Fragen. Willkommen sind Unternehmen, die mit den Zielen des Deutschen Werkbundes übereinstimmen.

Wer kann Mitglied im DWB NW werden?

Der Deutsche Werkbund NW arbeitet interdisziplinär. Es kann jeder zum Mitglied berufen werden, der für eine hohe Qualität von Gestaltung in Architektur, Design, Handwerk und Kunst eintritt. Willkommen sind Angehörige gestaltender Berufe, Architekten, Stadt-, Landes- sowie Regionalplaner, Designer und Handwerker. Willkommen sind Kulturpolitiker, Publizisten im gestalterischen Bereich, Kunsthistoriker, Museumsfachleute, Kunstvermittler, aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger mit Interesse an gestalterischen Fragen. Willkommen sind vor allem auch Unternehmen, die mit den Zielen des Deutschen Werkbundes übereinstimmen.

Was bietet der DWB NW seinen Mitgliedern?

Wegen seiner interdisziplinären Offenheit bietet der DWB NW Gedankenaustausch mit Menschen unterschiedlicher Ansichten und fachlicher Positionen bei ähnlichen Interessen gegenüber der Qualität von Gestaltung.

Damit gibt der DWB NW Gelegenheit zur kritischen Auseinandersetzung mit der Gestaltung einer humanen Umwelt. Er bietet Gestalterinnen und Gestaltern die Möglichkeit, die Ergebnisse ihres beruflichen Wirkens einem aufnahmebereiten Publikum vorzustellen - über Vorträge, Projektionen und Ausstellungen. Der DWB NW ist Ort für Projekte der Mitglieder von gestalterischer und gesellschaftlicher Relevanz. Dabei kann er als gemeinnütziger Vereine unter Umständen auch die Trägerschaft  übernehmen. In Zusammenarbeit mit dem Klartext Verlag in Essen bietet der DWB NW seinen Mitgliedern die Möglichkeit, im Rahmen der eigenen Schriftenreihe "Einmischen und Mitgestalten" zu publizieren.

Der Hinweis auf die Mitgliedschaft im DWB NW kann nützlich sein für berufliche Kontakte, die Mitarbeit in Gremien u.ä. Der DWB NW bietet die Möglichkeit, sich einzumischen in Kulturpolitik, Baukultur, Stadt-  und Landesplanung. Arbeitstreffen des DWB NW laden dazu ein, wichtige Orte und Menschen kennenzulernen  und sich aktiv an der Werkbund-Arbeit zu beteiligen. Exkursionen führen an interessanten Orten im In- und Ausland zum Zusammentreffen mit ebenso interessanten Menschen. Gesellige Veranstaltungen, spielerische Feste, gemeinsame Essen erlauben eine Bereicherung des Alltags und anregende Begegnungen.

Berufungsverfahren

Die Mitgliedschaft im dwb NW wird nicht durch Beitritt erworben, sondern durch Berufung. Auf Empfehlung von mindestens zwei Mitgliedern berät und beschließt der Vorstand im Rahmen seiner turnusgemässen Sitzungen über die Berufung. Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, vermitteln wir Ihnen gerne Kontakt zu Werkbund-Mitgliedern, um sich kennenzulernen.

Mitgliedsbeitrag

Der Beitrag für eine Personenmitgliedschaft beträgt 170,00 € / Jahr, für ein Unternehmen 270,00 € / Jahr. Sind in einer Familie (im selben Haushalt) mehrere Personen Mitglied, gilt ab der 2. Person ein ermässigter Beitrag in Höhe von 85,00 € / Jahr.

Gemeinnützigkeit

Der Deutsche Werkbund NW ist auf der Grundlage seines Satzungszwecks: Volks- und Berufsbildung sowie Studentenhilfe durch Bescheinigung des Finanzamtes Köln vom 26.01.2010 als gemeinnützig anerkannt.

Satzung

Die Satzung ist einsehbar.

Werkbund Persönlichkeiten

Die Liste könnte erheblich fortgesetzt werden, mit Namen, die gleichermaßen eine Nennung verdienen. Reihenfolge nach Geburts-Daten. Lebende Mitglieder ohne Daten.

  • Friedrich Naumann (1860)-1919). Publizist. Politiker.
  • Hermann Muthesius (1861-1927). Architekt. Ministerialbeamter.
  • Robert Bosch (1861-1942). Industrieller.
  • Gustav Klimt (1862-1918). Maler.
  • Henry van de Velde (1863-1957). Gestalter. Architekt.
  • Peter Behrens (1868-1940). Maler. Gestalter. Architekt.
  • Harry Graf Kessler (1868-1937). Publizist.
  • Richard Riemerschmid (1868-1957). Gestalter. Architekt.
  • Hans Poelzig (1869-1936). Architekt.
  • Fritz Schumacher (1869-1947). Architekt.
  • August Endell (1871-1925). Architekt.
  • Lyonel Feininger (1871-1956). Maler. Bauhaus-Meister.
  • Heinrich Vogeler (1872-1942). Maler. Autor.
  • Karl Ernst Osthaus (1874-1921). Kunsthistoriker. Kulturschaffender.
  • Georg Metzendorf (1874-1934). Architekt. Stadtplaner.
  • Ludwig Roselius (1874-1943). Industrieller.
  • Georg Kerschensteiner (1876-1932). Pädagoge. Schulreformer.
  • Heinrich Tessenow (1876-1950). Architekt.
  • Konrad Adenauer (1876-1967). Oberbürgermeister in Köln. Bundeskanzler).
  • Josef Rings (1878-1957). Architekt. Stadtplaner.
  • Gustav Stresemann (1878-1929). Reichskanzler, Außenminister.
  • Richard Hamann (1879-1961). Kunsthistoriker.
  • Hans Luther (1879-1962. Oberbürgermeister in Essen. Reichskanzler.
  • Bruno Taut (1880-1938). Architekt. Stadtplaner.
  • Alfred Fischer (1881-1950). Architekt. Direktor der Folkwangschule.
  • Leberecht Migge (1881-1935). Landschaftsarchitekt.
  • Hugo Häring (1882-1958). Architekt.
  • Walter Gropius (1883-1969). Architekt. Gründer des Bauhauses.
  • Theodor Heuß (1884-1963). Journalist. Bundespräsident.
  • Lilly Reich (1885-1947). Gestalterin. Innenarchitektin.
  • Margarete Schütte-Lihotzky. Innenarchitektin.
  • Alfred Weber (1886-1958). Soziologe. Kulturphilosoph.
  • Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969). Architekt.
  • Ernst May (1886-1970). Stadtplaner.
  • Max Burchartz (1887-1961). Grafiker.
  • Charles Edouard Jeanneret (1887-1965; Le Corbusier). Gestalter. Architekt.
  • Wilhelm Riphahn (1889-1963). Architekt.
  • Gerhard Marcks (1889-1981). Bildhauer. Bauhausmeister.
  • Franz Roh (1890-1965). Kunsthistoriker.
  • Hans Scharoun (1893-1972). Architekt.
  • Fritz Schupp (1896-1974). Architekt, vor allem für Industriekultur.
  • Albert Renger-Patzsch (1897-1966). Fotograf.
  • Rudolf Schwarz (1897-1961). Architekt. Stadtplaner.
  • Hinnerk Scheper (1897-1957). Maler. Bauhausmeister. Denkmalpfleger.
  • Ferdinand Kramer (1898-1985). Gestalter. Architekt.
  • Willi Baumeister (1899-1955). Maler.
  • Hans Schwippert (1899-1973). Gestalter. Architekt.
  • Hugo Kükelhaus (1900-1984). Gestalter.
  • Wilhelm Wagenfeld (1900-1990). Gestalter.
  • Walter Dirks (1901-1991). Publizist.
  • Werner Gräff (1901-1978). Maler. Fotograf. Publizist.
  • Hermann Mattern (1902-1971). Landschaftsplaner.
  • Jan Tschichold (1902-1974). Typograf.
  • Mia Seeger (1903-1991). Organisatorin.
  • Julius Posener (1904-1996). Bauhistoriker.
  • Adolf Arndt (1904-1974). Jurist. Politiker.
  • Jupp Ernst (1905-1986). Gestalter. Pädagohe.
  • Carl Pott (1906-1985). Gestalter.
  • Anton Stankowski (1906-1998). Grafiker.
  • Otto Bartning (1908-1959). Architekt.
  • Karl Korn (1908-1991). Publizist.
  • Max Bill (1908-1994). Bildhauer.
  • Alexander Mitscherlich (1908-1982). Psychologe.
  • Walter Rossow (1910-1992). Landschaftsplaner.
  • Wend Fischer (1916-2005). Museums-Direktor. Publizist.
  • Josef Lehmbrock (1918-1999). Architekt. Ausstellungsmacher.
  • Otl Aicher (1922-1991). Grafiker.
  • Lucius Burckhardt (1925-2003). Wissenschaftler. Publizist.
  • Egon Eiermann (1931-1970). Architekt.
  • Bernhard Küppers (1934-2008). Stadtbaumeister.
  • Werner Ruhnau. Architekt.
  • Erwin Zander. Architekt.
  • Hardt-Walther Hämer. Architekt. Stadtplaner.
  • Klaus Winterhager. Grafiker.
  • Stefan Polónyi. Tragwerks-Ingenieur/Architekt.
  • Peter Busmann. Architekt.
  • Jörg Schlaich. Tragwerks-Ingenieur/Architekt.
  • Karl Ganser. Geograph. Stadtplaner.
  • Heinrich Böll. Architekt.
  • Richard Bödeker. Landschaftsplaner.
  • Erich Schneider-Wessling. Architekt.
  • Bazon Brock. Design-Theoretiker. Autor.
  • Thomas Hoof. Unternehmer. Gründer von Manufactum.
  • Rolf Disch. Sonnenenergie.
  • Rudolf Güdemann. Architekt. Stadtplaner.
  • Werner Durth. Architektur-Theoretiker.
  • Michael Andritzky. Soziologe. Ausstellungsmacher.
  • Wolfgang Meisenheimer. Architekt. Maler. Bildhauer. Autor.

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